Neurodermitis Pflegeprodukte aus der Drogerie

 

Gibt es eigentlich Neurodermitis Pflegeprodukte aus der Drogerie, die nicht nur hübsch verpackt sind sondern auch etwas taugen? Ich finde ja!  Es kommt natürlich immer darauf an, in welchem Zustand sich die Haut eures Kindes momentan befindet, macht während einer akuten Phase bitte keine Experimente. Ist es gerade der richtige Zeitpunkt um eine neue Pflege auszuprobieren? Habt ihr den Eindruck, euer „Standartprodukt“ pflegt und wirkt nicht mehr so schön wie bisher? Vielleicht ist es an der Zeit, ein neues Pflegeprodukt auszuprobieren und wenn ihr das gerade überlegt, dann helfen euch als Inspiration vielleicht unsere aktuellen Lieblingsprodukte für Neurodermitis weiter. Alle Produkte sind in der Drogerie erhältlich und für Neurodermitis geeignet.

bellybutton – Baby Samtweich Pflege-Lotion

Die Pflege-Lotion enthält Vitamin E, ist frei von Mineralölen, Silikonen, keine Farbstoffe und ist frei von tierischen Rohstoffen. Bei solchen Deklarationen schaue ich immer zweimal hin und überlege, ob sich das Produkt für einen Test lohnt. Ich mag Pflegeprodukte mit Pumpspendern besonders gern, denn gerade Spezialpflegeprodukte haben oftmals eine entweder sehr ölige, fettige oder pastenartige Textur. Das macht die Entnahme aus dem Behältnis nicht gerade einfach und befindet sich, wenn man es eilig hat und nicht richtig aufpasst, ganz schnell nicht nur im sondern auch am Cremetiegel verteilt. Die Lotion ist sehr leicht, zieht schnell ein und riecht sehr angenehm und pflegt besonders rauhe Knie und Ellenbogen weich.

alverde Naturkosmetik – Baby Cold Cream

Die Baby Cold Cream schützt empfindliche Haut vor Umwelteinflüssen wie beispielsweise kaltem Wetter und Wind. Seit einem wunderschönen aber sehr windigen Strandausflug nach Sylt im letzten Herbst habe ich diese Pflege von alverde im Gebrauch. Eigentlich ein spontaner Notkauf, denn unsere eigentliche Weleda-Pflege hatte ich zu Hause vergessen. Kaum von salziger Luft Umgeben hat unser kleiner Neurodermitis-Patient mit extrem roten trockenen Wangen reagiert, dich ich vorsorglich pflegen wollte. Die Baby Cold Cream riecht eben nunmal so, wie Babypflege eben riecht – clean und angenehm. Seither habe ich die Pflege im Gebrauch und verwende ich sie über der Basispflege für das Gesicht zusätzlich auf den Wangen.

babylove – Ultra Sensitive Waschlotion

Die Waschlotion von dm aus der Ultra Sensitive Serie ist geeignet für Kinder und sogar Erwachsene mit empfindlicher Haut und ist auf die besonderen Bedürfnisse von zu Neurodermitis neigender Haut geeignet. Wie alle Produkte aus dieser Serie ist auch die Waschlotion mit dem Zertifikat des Deutschen Allergie- und Asthmabund ausgezeichnet, was bedeutet, dass sie hinsichtlich ihrer Verträglichkeit und allergiefreundliche Inhaltsstoffe getestet wurde. Ein ganz einfaches Produkt mit einem ganz neutralen Geruch, aber ich kaufe die Lotion schon seit Jahren immer wieder nach und damit darf sie in meiner Sammlung unserer liebsten Neurodermitis Pflegeprodukten nicht fehlen.

S-O-S – Micro Silber Cream

Diese Creme ist geeignet zur Intensivpflege bei sehr trockener, gereizter Haut sowie Neurodermitis.  Die Micro Silber Cream von S-O-S hat eine mittlere Konsistenz und eine leicht hellgraue Farbe. Vom Geruch her ist sie leider sehr von dezent entfernt, sie riecht schon sehr klinisch. Vermutlich kommt hier der starke Eigengeruch des Micro Silbers durch, ich bin mir aber nicht ganz sicher. Die Intensivpflege hab ich in den letzten Wochen immer dann verwendet, wenn die üblich verdächtigen Neurodermitis-Stellen wie Arm- und Kniebeugen sich gerötiet und Schuppig gezeigt haben. Ganz dünn aufgetragen stoppt sie bei uns recht gut den Juckreiz. Eine pflegende Wirkung kann ich leider nicht feststellen, deshalb setzte ich sie nur in Akutfällen ein und lindere akuten Juckreiz. Auf entzündeter Haut würde ich sie nicht verwenden, unser Feedback hier: Sie brennt!

Verwendet ihr Neurodermitis Pflegeprodukte aus der Drogerie oder verwendet ihr Mixturen aus der Apotheke? Lasst mir doch ein Feedback da, ich freue mich über Tipps und Anregungen!

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Aleppo Seife bei Neurodermitis

 lorbeere
aleppo

Ich habe bereits vor einigen Monaten sehr viel Gutes von  Aleppo Seife in Verbindung mit Hautpflege bei Neurodermitis gehört. Unter anderem verwenden viele Sie zur Haarwäsche und Hautpflege von empfindlicher und trockener Haut. Das Stichwort „Trockene Haut“ ließ mich natürlich neugierig werden, oftmals funktionieren bei meiner Tochter genau diese Produkte ziemlich gut. Die Aleppo Seife gibt es in verschiedenen Varianten, beispielsweise mit zugesetzten Duftölen oder anderen Aromen. Ich habe mich für die „pure“ Version ohne Duftstoffe entschieden.

Die Aleppo Seife in ihrem Originalrezept enthält ausschließlich Olivenöl, Lorbeeröl und Wasser. Vom Geruch her ist sie schon gewöhnungsbedürftig. Besonders empfindsame Kindernäschen dürfen bei der ersten Verwendung ziemlich skeptisch sein (meine Erfahrung zumindest). Gewöhnungsbedürftig ist natürlich auch der fehlende Schaum bei Gebrauch der Seife, trotzdem ist die Anwendung aber nicht unangenehm. Wir haben die Seife in den Wintermonaten zwischen November und Januar angewendet und zwar immer dann, wenn die Haut extrem trocken war (kein akuter Schub). Auch nicht zur Ganzkörperflege, sondern nur an den trockenen Hautstellen wie Beugen der Arme und Beine.
Auch dieses Produkt ist keine Wunderwaffe, es ist kein Zaubermittel gegen trockene Haut oder Neurodermitis. Aber sie hat eine wirklich schöne Pflegewirkung und die hochwertigen Inhaltsstoffe haben das extrem trockene Hautbild sehr verfeinert und gepflegt. Problematisch ist bei Neurodermitis ja oftmals, dass die Erstverwendung eines neuen Produkts zu Hautirritationen führen kann. Das schreckt natürlich davon ab, neue Produkte anzuwenden. Falls ihr die Aleppo Seife ausprobieren wollt, dann achtet bitte unbedingt darauf, dass ihr ein Produkt ohne chemische Zusätze verwendet. Die Original Aleppo Seife stammt ursprünglich aus Syrien und wird  in alter Tradition von Hand gesiedet und besitzt folgende Eigenschaften:
  • Reich an Lorbeerenöl
  • Zur Anwendung bei sehr empfindlicher und gereizter Haut
  • wirkt antibakteriell und feuchtigkeitsspendend

Ich habe unsere Seife übrigens hier bestellt

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Dr. med. M. O. Bruker – Allergien müssen nicht sein!

Der Titel des Buch „Allergien müssen nicht sein!“ sagt bereits alles aus! Nach Bruker ist eine Allergie nichts Angeborenes, nichts was vorgegeben als eine Art unglücklicher Anlage, unabänderlich vorhanden ist, sondern die allergische Reaktion ist erworben. Der Allergiekranke ist also vor dem Auftreten der Krankheit gesund gewesen und ist daher auch wieder heilbar.

Über dieses Buch bin ich eigentlich zufällig „gestolpert“ und war mir zuerst nicht sicher, es das ist, was ich in diesem damaligen Moment gesucht habe. Gesucht habe näheren Informationen zur Ernährungsumstellung von einer „normalen“ Alles-Ernährung auf eine bewusstere. Ich habe als Kind keine Milchprodukte vertragen und auch Weißmehl hatte meine Mutter damals von unserem Speiseplan gestrichen. Jahre später konnte ich diese Produkte zwar (angeblich) problemlos wieder essen, aber ein aufgequollener Blähbauch blieb. Und das bis heute, wenn ich doch mal zu viel Baguette esse.

An den in der Vollwerternährung bekannten Frischkornbrei kann ich mich noch sehr gut erinnern. Jahre später wiederholt sich diese Situation und ich rühren diesen Brei für meine Kinder ebenfalls an. Mit Honig und viel frischen Früchten, ansonsten habe ich keine Chance auf Verzehr.

Das Buch ist sicherlich schon etwas älter, aber es enthält interessante Fakten zur Schonkost und Verminderung von Allergien und Unverträglichkeiten. Sehr hilfreich finde ich, dass das Buch nicht einfach so mit einer Fülle von Informationen endet, sondern das man im zweiten Teil des Buches passende Rezepte findet. Ilse Gutjahr war Co-Autorin bei diesem Buch und hat auf ca. 50 Seiten wertvolle Rezeptvorschläge beigesteuert. Wer also im theoretischen Teil von den gesunden Fakten des Frischkornbreis überzeugt wurde, der kann anhand des Rezeptes im zweiten Teil gleich mit der Zubereitung loslegen. Details zu dem buch von Dr. med. M. O. Bruker findet ihr hier.

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Unsere Vorratshaltung Teil 1 – Cerialien & co.

Wenn ich auch versuche, meinen bzw. unseren Familienhaushalt minimalistisch zu halten, dann ist meine Küche dennoch meilenweit von Minimalismus entfernt. Im Gegenteil, hier horte ich Lieblingsgewürze und oft benutzte Zutaten und das sogar doppelt und dreifach.

Wenn man einer bestimmten Ernährungsweise folgt und oft selbst kocht und backt, dann lohnt sich einfach eine gut sortierte Vorratshaltung. Es ist einfach unglaublich praktisch, bestimmte Zutaten oder Produkte immer griffbereit zur Verfügung zu haben. Kinder sind eben spontan, wenn Besuch da ist und es kommt spontan der Appetit auf Schoko Brownies auf, dann hat mich schon einige Male eine (ich geb es zu) Fertigmischung vor Enttäuschung gerettet.

Was macht nun eine gute Vorratshaltung aus? Ich würde sagen, dass ist ganz individuell! Du solltest darauf achten, einfach die Zutaten immer ausreichend vorrätig zu haben, die du regelmäßig benutzt. Meine Kinder lieben beispielsweise Porridge und Müsli zum Frühstück. Wenn mir also Getreideflocken, Topping und Pflanzenmilch ausgehen, dann sorge ich schnell für Nachschub, ansonsten gibt es beim Frühstück lange Gesichter.

Vorrat an Cerialien, Getreide, Samen und Saaten

Haferflocken in verschiedenen Variationen: Grob, fein, zartschmelzend, Klein- oder Großblatt

Chiasamen

Sesam

Mohn

Leinsamen

Hirseflocken

Reisflocken

Getreidepops aus Hirse, Hafer, Buchweizen

Cornflakes


Meinen Getreidevorrat bewahre ich in Gläsern auf. Entweder in ausgewaschenen Einmachgläsern oder sog. Mason Jars . Glasbehälter sehen nicht nur dekorativ aus wie ich finde, auch sind sie einfach zu säubern und vor allem enthalten sie keine Weichmacher oder andere giftige Substanzen die sie an den Inhalt abgeben könnten.

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