Professionelle Matratzenreinigung bei Hausstauballergie und Neurodermitis

Vor kurzem habe ich einen sehr interessanten Artikel im Internet gelesen, der Titel war in etwa wie folgt: Hausstaub als Auslöser für Neurodermitis. Bei uns ist bestätigter Auslöser für die schubweise auftretende Neurodermitis eine latente Unverträglichkeit auf Zusatzstoffe und Nahrungsmittel. Das habe ich mittlerweile mehr oder weniger gut im Griff – aber Hausstaub? Der ist doch irgendwie immer und überall vorhanden.

Das Thema Hausstauballergie an sich ist mir nicht fremd. Die großen und kleinen Männer in unserer Familie (also mein Sohn und sein Papa) haben ein ganz feines Näschen und reagieren ziemlich empfindlich auf Hausstaub und Pollen. Morgens klingen beide immer etwas verschnupft und reiben sich die Augen und das obwohl wir im Schlafbereich Laminat und keinen Teppich ausgelegt haben. Zudem schläft mein Sohn auf einer speziellen Matratze für Hausstauballergiker und auch die Bettwäsche ist für Hausstauballergiker geeignet und aus einem speziellen Material.

Nicht übertrieben, aber regelmäßig wische ich Boden feucht und lüfte täglich. Aber, trotzdem ist das so eine Sache mit dem Hausstaub. Vor allem in den Betten machen sich es Milben bequem und ernähren sich von unseren Hautschüppchen, die sich von uns lösen, während wir selig schlummern. Ganz normal und in jedem Haushalt vorhanden. Nur reagiert eben nicht jeder mit gereizten Schleimhäuten oder einer Neurodermitis auf Hausstaub. Und auch mir war bis dato nicht bewusst, dass Hausstaub eben auch ein Auslöser von Neurodermitis bei Kindern oder Erwachsenen sein kann.

Ich möchte kein Vakuum um meine Kinder und mich aufbauen und penibel wischen, lüften und schrubben. Aber ich möchte mich gern langfristig von Milben in meinem Bett (uughh, eklig) befreien.

Eine Möglichkeit wäre quartalsmäßig komplett Teppichböden und Matratzen auszutauschen. Sehr kostenintensiv. Die andere wäre die Anschaffung eines neuen Staubsaugers und zwar eines ganz speziellen, nämlich einem Matratzensauger! Ein Matratzensauger, der Allergene leistungsstark mit Hochdruck aus der Matratze saugt. Für wen macht ein solcher Matratzensauger wirklich Sinn? Für alle, die sich mit Hausstaub, Neurodermitis (durch Hausstaub), Pollenallergie und Heuschnupfen herumplagen ist eine gründliche und regelmäßige Reinigung der Matratze sinnvoll und erleichternd.

Trotzdem, für uns macht ein macht ein Matratzensauger sehr viel Sinn und ist eine wirkliche Entlastung und Hilfe. Wie gesagt, er ermöglicht in relativ kurzer Zeit eine starke und effiziente Reinigung der Matratzen, befreit von Hausstaub, Pollen und anderen Allergenen.  Und ich kann diese Reinigung wann immer ich will selbständig durchführen. In der Pollensaison also, kann ich nach dem Lüften ausgiebig die Matratzen reinigen oder auch wenn ich merke das die empfindliche Neurodermitis Haut am Morgen nach dem Aufwachen mehr gereizt ist als sonst das Bett komplett reinigen.

Ich liebäugle auch mit einem ganz bestimmten Produkt, mein Favorit ist der kabellose Matratzensauger von Dyson der eben genau diesen Zweck erfüllt und Allergene aus der Matratze entfernt.

 

Und dazu ist er noch ziemlich handlich und kommt ohne langes Kabel daher (mit einem „normalen“ Staubsauger über die Betten saugen = unmöglich). Was kann der Dyson V6 Mattress nun alles genau?

Dyson Digitaler Motor V6. Bis zu drei Mal leistungsfähiger und energieeffizienter als herkömmliche Motoren

  • Nickel-Mangan-Cobalt Akku : Gleichmäßiger Verbrauch der Batterieleistung bis zu drei mal schnellere Ladezeit als andere Akkus
  • Zwei Saugstufen: Standardmodus für leichten und Maximalmodus für starken Schmutz
  • Lieferumfang: Dyson v6 Mattress, Elektrobürste für Matratzen, Kombidüse und Fugendüse

Für mich als Mama mit wenig Zeit für den Haushalt und Reiznäschen zu Hause ist der Dyson eine praktische Unterstützung und sinnvolle Anschaffung. Hier lohnt sich einfach abzuwägen, verschafft mir das Produkt Zeit und verbessert es Lebensqualität? Ich meine ja. Macht ein Matratzensauger für euch Sinn? Habt ihr Neurodermitis schonmal mit Hausstaub in Verbindung gebracht?

 

 

 

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Professionelle Matratzenreinigung bei Hausstauballergie und Neurodermitis

Vor kurzem habe ich einen sehr interessanten Artikel im Internet gelesen, der Titel war in etwa wie folgt: Hausstaub als Auslöser für Neurodermitis. Bei uns ist bestätigter Auslöser für die schubweise auftretende Neurodermitis eine latente Unverträglichkeit auf Zusatzstoffe und Nahrungsmittel. Das habe ich mittlerweile mehr oder weniger gut im Griff – aber Hausstaub? Der ist doch irgendwie immer und überall vorhanden.

Das Thema Hausstauballergie an sich ist mir nicht fremd. Die großen und kleinen Männer in unserer Familie (also mein Sohn und sein Papa) haben ein ganz feines Näschen und reagieren ziemlich empfindlich auf Hausstaub und Pollen. Morgens klingen beide immer etwas verschnupft und reiben sich die Augen und das obwohl wir im Schlafbereich Laminat und keinen Teppich ausgelegt haben. Zudem schläft mein Sohn auf einer speziellen Matratze für Hausstauballergiker und auch die Bettwäsche ist für Hausstauballergiker geeignet und aus einem speziellen Material.

Nicht übertrieben, aber regelmäßig wische ich Boden feucht und lüfte täglich. Aber, trotzdem ist das so eine Sache mit dem Hausstaub. Vor allem in den Betten machen sich es Milben bequem und ernähren sich von unseren Hautschüppchen, die sich von uns lösen, während wir selig schlummern. Ganz normal und in jedem Haushalt vorhanden. Nur reagiert eben nicht jeder mit gereizten Schleimhäuten oder einer Neurodermitis auf Hausstaub. Und auch mir war bis dato nicht bewusst, dass Hausstaub eben auch ein Auslöser von Neurodermitis bei Kindern oder Erwachsenen sein kann.

Ich möchte kein Vakuum um meine Kinder und mich aufbauen und penibel wischen, lüften und schrubben. Aber ich möchte mich gern langfristig von Milben in meinem Bett (uughh, eklig) befreien.

Eine Möglichkeit wäre quartalsmäßig komplett Teppichböden und Matratzen auszutauschen. Sehr kostenintensiv. Die andere wäre die Anschaffung eines neuen Staubsaugers und zwar eines ganz speziellen, nämlich einem Matratzensauger! Ein Matratzensauger, der Allergene leistungsstark mit Hochdruck aus der Matratze saugt. Für wen macht ein solcher Matratzensauger wirklich Sinn? Für alle, die sich mit Hausstaub, Neurodermitis (durch Hausstaub), Pollenallergie und Heuschnupfen herumplagen ist eine gründliche und regelmäßige Reinigung der Matratze sinnvoll und erleichternd.

Trotzdem, für uns macht ein macht ein Matratzensauger sehr viel Sinn und ist eine wirkliche Entlastung und Hilfe. Wie gesagt, er ermöglicht in relativ kurzer Zeit eine starke und effiziente Reinigung der Matratzen, befreit von Hausstaub, Pollen und anderen Allergenen.  Und ich kann diese Reinigung wann immer ich will selbständig durchführen. In der Pollensaison also, kann ich nach dem Lüften ausgiebig die Matratzen reinigen oder auch wenn ich merke das die empfindliche Neurodermitis Haut am Morgen nach dem Aufwachen mehr gereizt ist als sonst das Bett komplett reinigen.

Ich liebäugle auch mit einem ganz bestimmten Produkt, mein Favorit ist der kabellose Matratzensauger von Dyson der eben genau diesen Zweck erfüllt und Allergene aus der Matratze entfernt.

 

Und dazu ist er noch ziemlich handlich und kommt ohne langes Kabel daher (mit einem „normalen“ Staubsauger über die Betten saugen = unmöglich). Was kann der Dyson V6 Mattress nun alles genau?

Dyson Digitaler Motor V6. Bis zu drei Mal leistungsfähiger und energieeffizienter als herkömmliche Motoren

  • Nickel-Mangan-Cobalt Akku : Gleichmäßiger Verbrauch der Batterieleistung bis zu drei mal schnellere Ladezeit als andere Akkus
  • Zwei Saugstufen: Standardmodus für leichten und Maximalmodus für starken Schmutz
  • Lieferumfang: Dyson v6 Mattress, Elektrobürste für Matratzen, Kombidüse und Fugendüse

Für mich als Mama mit wenig Zeit für den Haushalt und Reiznäschen zu Hause ist der Dyson eine praktische Unterstützung und sinnvolle Anschaffung. Hier lohnt sich einfach abzuwägen, verschafft mir das Produkt Zeit und verbessert es Lebensqualität? Ich meine ja. Macht ein Matratzensauger für euch Sinn? Habt ihr Neurodermitis schonmal mit Hausstaub in Verbindung gebracht?

 

 

 

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Kinderknete von Feuchtmann

 

 

soft

 

Kinderknete ist nicht wirklich ein Produkt, welches schwer im Handel zu finden ist. Jedes Kaufhaus und jedes kleine Spielwarengeschäft führt bunte Knetmasse in verschiedenen Ausführungen. Was aber schon viel schwieriger zu finden ist, ist allergiefreundliche Kinderknete.

Verpackte Nahrungsmittel tragen zumindest eine Zutatenliste und deklarieren, sofern sie ein gutes Allergenmanagement führen, Spuren von Allergenen. Aber wie sieht es bei Spielwaren, in diesem Fall also bei Knete für Kinder aus? Mir ist schon klar, dass diese mittelweiche bunte Masse aus Chemie zum Verzehr nicht geeignet ist und genau das erkläre ich auch meinem Kind. Aber was ist, wenn Kinder bereits durch Hautkontakt oder Einatmen empfindlich auf Knete reagieren? Ausserdem kann man nicht immer sichergehen, dass etwas von dem Produkt über die Hände nicht doch in den Mund gelangt und so eine Reaktion ausgelöst wird. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten und ich finde beide genial!

Eine Möglichkeit ist, Knetmasse einfach selbst herzustellen. Kneten macht den Kindern ohnehin viel Freude, aber wie originell und lustig ist es denn, Knete einmal selbst in den Lieblingsfarben herzustellen?

Die andere Möglichkeit ist etwas zeitsparender, bringt im Endeffekt aber genau den gleichen Spaß und Sicherheit, ein für das Kind sicheres Spielzeug zu haben. Im Internet habe ich von der Firma Feuchtmann Kinderknete gefunden. Die  Kinder Soft Knete wird ausschließlich aus lebensmittelkonformen Zutaten hergestellt und ein „vermeintlicher“ Verzehr ist unbedenklich. Der Hersteller verzichtet auf zusätzliche Dufststoffe. Die Kinderknete ist glutenfrei und wird sogar von der Deutschen Zöliakiegesellschaft e.V empfohlen. Auch auf weitere Allergene wird verzichtet, sie ist nämlich frei von milchfrei, eiweißfrei, laktosefrei und erdnussfrei.

Ich habe für uns ein Kinder Soft Knete Set mit der Eismaschine bestellt und bin gespannt, ob sich die Kinderknete von unseren bisherigen Produkten in Geruch und Konsistenz unterscheidet. Weitere Informationen und noch andere allergiefreundliche Produkte für Kinder findet ihr hier und zur Hersteller Seite von Feuchtmann geht es hier lang.

 

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Meal Prep…

 

 

 

 

 

 

 

Antioxidantien und Vitamine stecken in Obst und Gemüse. Hülsenfrüchte und Saaten enthalten wertvolle Mineralstoffe und pflanzliche Proteine – alles wichtige Nährstoffe, auf die wir nicht verzichten sollten. Ich freue mich, wenn Josh und Zoe gern gesunde Sachen naschen. Vor allem freut sich mein mütterliches Gewissen darüber. Ich bestehe auf die tägliche Ration an Vitaminen, bei mir selbst und auch bei meinen Kindern.

ABER…wäre doch nur nicht diese Schnippelei. Um ständig etwas frisches als Snack parat zu haben bedarf es etwas Vorbereitung. Einkaufen, waschen, schneiden, jedesmal ein kleiner Akt wenn es bei uns mal wieder schnell gehen muss.

Ein Keks ist definitv schneller aus der Dose gefischt, als der Apfel gewaschen und zerteilt. Wenn ich unvorbereitet bin, also unterwegs mal keine Snackbox dabei  habe, dann spendiere ich eher mal etwas Ungesundes und ärgere mich dann später über meine Inkonsequenz. Klar naschen wir und haben auch Lust auf Fastfood. Aber in Maßen und am Liebsten selbstgemacht. Jeder von uns hat seine geschmacklichen Vorlieben. Die Kinder zum Beispiel knabbern gern Paprika und dippen Karotten gern in Hummus. Sie essen gern Pasta in allen möglichen Variationen und verlangen morgens von sieben Tagen in der Woche ganz sicher sechs mal ein Müsli oder Porridge. Ich kenne also ihre Geschmäcker und weiß genau, was ich immer parat haben muss und welche Nahrungsmittel sie (leider) gnadenlos verschmähen (Erbsen oder grüne Bohnen beispielsweise).
Um mir etwas Zeit bei der täglichen Essensvorbereitung zu sparen, bereite ich momentan nur noch 2 mal in der Woche unsere täglichen Rationen vor. Bestimmte Sorten von Gemüse verwahre ich nicht lange aufgeschnitten, aber Getreide zum Beispiel lässt sich sehr gut vorkochen und aufbewahren .
Soßen und Suppen sowieso. Meistens plane ich für die Vorbereitung den Sonntag Abend ein. Es passt einfach, denn sonntags erstelle ich auch unseren Einkaufs- und Speiseplan für die kommende Woche. Das klingt alles sehr organisiert und das ist es auch. Ich war anfangs sehr skeptisch, gewisse Dinge strikt durchzuorganisieren. Aber mittlerweile merke ich, wie sehr Routine den Kinder und uns allen guttut. Wenn ich mir ein wenig Zeit für die Vorbereitung und Planung nehme, habe ich im Endeffekt mehr Zeit für die ganze Familie. Ich muss nicht spontan überlegen was es heute zu essen gibt, spare mir häufige Spontaneinkäufe und habe einen großen der Teil der Mahlzeiten schon vorbereitet. Gerade jetzt im Sommer sind wir einfach überwiegend draußen und kommen ziemlich spät nach Hause.
Wenn wir dann schon hungrig nach Hause kommen sind lange Kochmanöver einfach nur nervig und mit zwei kleinen hungrigen Kindern einkaufen zu gehen ist auch nicht gerade eine optimale Lösung. Wir überlegen sonntags oft gemeinsam, was wir nächste Woche gern essen wollen. Und wenn ich das allein tue, richte ich mich nach den Vorlieben der Kinder und achte darauf, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Beispielsweise isst Josh wahnsinnig gern Pizze, Zoe allerdings kann damit leider überhaupt nichts anfangen. Anstatt der Pizza bekommt sie dann einfach ein Gratin aus dem Belag der Pizza und der Teig dafür ist minutenschnell ausgerollt (ist ja schon vorbereitet).
Die Vorbereitung sieht bei mir in etwa so aus:

Hülsenfrüchte weiche ich bereits samstags über Nacht ein. Das hat zum einen den Vorteil, dass die darin enthaltene Phytinsäure abgebaut wird, weiterhin verringert sich die Garzeit am nächsten Tag deutlich.

Je nachdem was ich in der nächsten Woche kochen möchte geht es ungefähr so am Sonntag weiter:

Hülsenfrüchte kochen. Einen Teil  Kichererbsen pürriere zu Hummus, den anderen Teil gebe ich zu Salaten. Rote und weiße Bohnen ebenso.

Eier vorkochen. Eier kann man zwischendurch gut snacken und zum Salat oder aufs Brot schmecken sie auch gut.

Gemüsebrühe als Basis für Suppen und Soßen vorbereiten. Das mache ich allerdings nicht jede Woche, ich friere mir immer einen Teil davon ein.

Gemüse putzen und waschen, abtropfen lassen und schnippeln. Gemüse in Streifen für Sticks zum dippen, Gemüse für Soßen fein würfeln und in Behältern einfach beiseite stellen.

Knoblauch schälen. Verwenden wir sehr oft und ich erspare mir so häufiges puhlen und Beschwerden über den strengen Knoblauchgeruch an meinen Händen

Tomatensauce vorkochen. Die Sauce verwende ich für Pizza und Pastagerichte. Ich verkoche hierzu Tomaten, Kräuter, Zwiebeln und Knoblauch. Wenn es dann Pasta gibt, füge ich frisch noch etwas Brokkoli, Fenchel oder Zuccini hinzu.

Wenn man sich einmal an eine große Vorbereitung gewohnt hat, geht es langsam in Routine über. Man spart einfach mehr Zeit, ist vorbereitet und spontan.

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Alltagstips bei Neurodermitis

#1 Trigger vermeiden

Wenn ihr die Neurodermitis Trigger kennt die bei eurem Kind einen Schub auslösen, dann meidet diese so gut es geht. Nehmt euch die Zeit und lest Zutatenlisten aufmerksam und prüft sie auf versteckte Zusätze und mögliche Allergene. Trigger können sich nicht nur in Nahrungsmitteln verstecken, auch in Kleidung und natürlich in Pflegeprodukten.

#2 Die richtige Kleidung

Kinder zeigen es einem relativ schnell, ob sie sich in einem Kleidungsstück wohlfühlen oder nicht. Wenn euer Kind gleich nach dem Anziehen oder gar schon beim „Befühlen“ der Kleidung Protest äußert, dann versucht gar nicht es zum Anziehen zu überreden oder zu zwingen.

Besonders angenehm und hautfreundlich und atmungsaktiv sind (chemiefreie) Baumwolle und Leinen oder Silbertextilien. Aufgrund der angerauten Struktur von Wolle ist von wolligen Textilien eher abzuraten. Sie können die Haut reizen, zudem ist Wolle wenig atmungsaktiv.

Neben dem Material ist auch noch wichtig zu beachten, dass ihr euer Kind nicht zu dick, also zu warm, einkleidet. Natürlich entsprechend der Witterung, aber besser in mehreren dünnen Lagen. Wenn das Kind unter zu warmer Kleidung schwitzt und sich die Wärme staut, kann es schnell zu unangenehmen Juckreiz kommen. Empfehlen kann ich generell den Zwiebellock, bei dem das Kind einfach mehrere Lagen trägt und diese dann auch selbständig ausziehen kann.

#3 Gute Basispflege

Eine gut pflegende Basispflege ist wie der heilige Gral; alle (Neurodermitis-)Eltern suchen danach und die Suche kann sich wirklich schwierig gestalten. Wie findet man nun die richtige Basispflege? Ausprobieren! Verschiedene Produkte ausprobieren und das auch über einen längeren Zeitraum unter mehrmaliger Verwendung am Tag (natürlich nicht, wenn das Produkt absolut nicht vertragen wird). Manchmal stellt sich die Pflegewirkung erst nach längerer Anwendung ein, habt Gedult.

#4 Ausreichend Flüssigkeit

Trinken ist enorm wichtig! Wasser hilft dem Körper beim Abtransportieren und Ausscheiden der Giftstoffe und durchfeuchtet die Haut schön. Die empfohlene Trinkmenge für Kleinkinder weicht natürlich von der für Erwachsene empfohlenen ab. Die DGE empfiehlt für verschiedene Altersgruppen folgende Mengen:

 

Ein- bis Vierjährige 820 ml/Tag

Vier- bis Siebenjährige 940 ml/Tag

Sieben- bis Zehnjährige 970 ml/Tag

Zehn- bis Dreizehnjährige 1170 ml/Tag

Dreizehn- bis Fünfzehnjährige 1330 ml/Tag

Fünfzehn- bis Neunzehnjährige 1530 ml/Tag

Auch ich vergesse an manchen Tagen ausreichend Flüssigkeit zu mir zu nehmen und merke dies anhand von leichten Kopfschmerzen am Abend. Zur Erinnerung habe ich immer eine Wasserflasche in meiner Reichweite und genauso könnt ihr es auch handhaben. Seit ein gutes Vorbild und nehmt ausreichend Flüssigkeit zu euch und animiert dadurch euer Kind zum Trinken. Vielleicht lasst ihr euer Kind eine hübsche Trinkflasche aussuchen, so macht ein neues Ritual gleich viel mehr Freude. Achtet natürlich auf zuckerfreie Getränke ohne chemische Zusätze, wählt Wasser oder Tee (je nach Verträglichkeit.

 

#5 Entspannung

Entspannung ist ein so enorm wichtiger Punkt im Alltag mit Neurodermitis. Manche Nächte sind phasenweise einfach nicht auszuhalten! Halbwach im Bett mit einem von Juckreiz geplagten Kind sind für alle betroffenen anstrengend, physisch und psychisch. Es ist gut, wenn ihr einen Ausgleich zu der Anspannung sucht. Entweder gemeinsam oder jeder für sich. Findet für euer Kind eine schöne regelmäßige Beschäftigung. Malen, Sport- und Spielgruppen…Hauptsache es macht Spaß. Und ich lege auch jedem Elternteil wärmstens ans Herz, für sich selbst gut zu sorgen und ebenfalls ein Hobby oder eine regelmäßige Auszeit wahrzunehmen und sich vom Thema Neurodermitis einfach mal freizumachen.

 

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